4. Militsch unter den verschiedenen Landesobrigkeiten und Grundherrschaften



Als bischöfliche Kastellanei unter dem Bistum Breslau.
1136 - 1358

Die erste sichere Nachricht über Militsch datiert aus dem Jahre 1136. In dem großen Privileg des Papstes Innocenz II. für den Erzbischof von Gnesen, Jakob, vom 7. Juli 1136 wird unter den dem Erzbistum zugesprochenen Kirchengütern auch die Burg Militsch (castellum Milich) erwähnt, die in der Breslauer Diözese liege.

Die Lage der Burg läßt sich heute nicht mehr mit Sicherheit bestimmen. Wahrscheinlich haben wir den Standort der alten bischöflichen Grenzburg an der Stelle des sogenannten »Hopfenberges« auf dem rechten Ufer der Barsch zu suchen. Hier erhebt sich ganz unvermittelt, in Höhe von 7,53 m über der Bartschniederung ein kleines, regelmäßig abgerundetes Plateau von einem Umfang von 376,56 m und einem ungefähren Durchmesser von 125 m.


Militsch unter den Herzögen von Oels.
1358 - 1492

Herzog Konrad I. von Oels erweiterte bald nach der Übernahme das Areal seiner Militscher Herrschaft.






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